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     +++  12.11.2018 Schienersatzverkehr 30.11. - 21.12.2018  +++     
     +++  07.11.2018 Oberleitungsarbeiten 20 - 23.11.2018  +++     
     +++  06.11.2018 Bürgerversammlung Walpertskirchen  +++     
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Aus dem Gemeinderat

Gemeinderatssitzung vom 11.10.2018

 

Nachverdichtung Pfarrsiedlung I

Im Zusammenhang mit möglichen Nachverdichtungen in der Pfarrsiedlung I hat der Gemeinderat eine Überrechnung des Kanalsystems in Auftrag gegeben. Das Ergebnis zeigt, dass eine unkontrollierte Nachverdichtung zu erheblichen Problemen in der Abwasserbeseitigung (Mischsystem) führen würde. Die Verwaltung sieht daher die Notwendigkeit sich bezüglich der baurechtlichen Steuerungsmöglichkeiten und einem möglichen Änderungsbedarf an der gemeindlichen Entwässerungssatzung zunächst mit den Spezialisten des Bayerischen Gemeindetages über die weitere Vorgehensweise zu beraten. Eine Beschlussfassung war daher noch nicht möglich.

 

Kommunaler Wohnungsbau Hauptstraße 6

Gemäß Beschluss vom 2.8.2018 wurde die Planung nochmals überarbeitet. Die aktualisierte Planung wurde am 9. Oktober im Bauausschuss behandelt und für gelungen befunden. Die wesentlichen Punkte sind ein optimierter Grundriss, alle Wohnungen sind nun mit Terrasse oder Balkon ausgestattet, die Tiefgarage erhält eine offene Einfahrt und 10 Stellplätze. Weitere 9 Stellplätze werden außen untergebracht. Die Räume sind nun größer geschnitten und für bessere Nutzbarkeit optimiert. Alle Wohnungen sind barrierefrei. Die Fassade wird optisch differenziert und das Gebäude mit einem Pultdach versehen. Der Gemeinderat beschließt einstimmig den vorgesehenen Wohnungsmix (10 Wohnungen zwischen 42qm und 85 qm) und die Ausführung mit drei Vollgeschossen. Bezüglich der Ausführung mit Pultdach gibt es unterschiedliche Meinungen, letztendlich folgt der Gemeinderat mehrheitlich der Empfehlung des Bauausschusses und fast den Grundsatzbeschluss zur Umsetzung des Projektes auf Basis dieses Planungsstandes.

 

Neubau Bauhof

Gemäß Beschluss vom 2.8.2018 wurde eine detaillierte Ausarbeitung der Flachdachvariante vorgelegt. Die untersuchte Variante des begrünten Flachdaches würde sich gegenüber den Baukosten der Giebeldachvariante als kostenneutral darstellen. Die Erstellung eines Gründaches wirkt sich jedoch günstig auf Mikroklima, Niederschlagsrückhalt und Artendiversität aus – Themenbereiche, die derzeit häufig in der öffentlichen Diskussion besprochen und eingefordert werden. Zudem würde die Kubatur im Flachdachbereich reduziert, was Einsparungen betreffend des zu heizenden Raumvolumens nach sich ziehen würde. Die Kommune als öffentlicher Bauherr könnte diesen Themen mit einer derartigen Bauweise durchaus Gewicht verleihen und Akzente für Nachhaltigkeit im Bauwesen setzten.

Nach sehr reger und kontroverser Diskussion sprach sich der Gemeinderat denkbar knapp mit 8:7 für die Flachdachvariante aus.

 

Beschaffung Navigationssystem für die Feuerwehr

Neben den normalen Funktionen eines Navigationssystems verfügt dieses System über ein Funkinterface zur Einsatzdatenübermittlung und laufende Statusmeldungen zum Einsatz. Daneben sind Hydrantenstandorte und Löschwasserentnahmestellen auch gemeindeübergreifend einspielbar. Dem Antrag der FFW auf Anschaffung eines Navigationssystems mit Funktinterface wurde einstimmig zugestimmt.

 

 

Gemeinderatssitzung vom 13. September 2018

 

Nachverdichtung in der Pfarrsiedlung I

Auf Grund eines Antrags zur Nachverdichtung in der Pfarrsiedlung I erteilt der Gemeinderat den Auftrag zu einer Überrechnung des Abwassersystems in diesem Bereich.

Es sollen die Auswirkungen einer möglichen Nachverdichtung auf das Kanalnetz, das Regenüberlaufbauwerk und die Kläranlage untersucht werden,

um möglichen Handlungsbedarf im Hinblick auf das vorhandene Abwasser-Mischsystem zu ermitteln.

 

Neubau der EÜ Hammerbachstraße

Der Gemeinderat stimmt der vorgelegten Kreuzungsvereinbarung einstimmig zu. Darin ist die Erneuerung der EÜ Hammerbachstraße im Zeitraum März – November 2019 geregelt. Sie gibt Auskunft über die Verlangen von Bahn (Vorbereitung für den zweigleisigen Ausbau) und der Gemeinde (Aufweitung der Lichten Weite auf 7,50 Meter) und regelt die Kostenverteilung. Demnach belaufen sich die kreuzungsbedingten Kosten an Bahn- und Straßenanlagen auf 2.400.000 €. Gemäß Kostenteilungsschlüssel von 50:50 ist die Gemeinde Walpertskirchen mit 1,20 Mio. Euro an den Gesamtkosten beteiligt. Im Gegenzug zahlt die Bahn an die Gemeinde Walpertskirchen einen Vorteilsausgleich für die kapitalisierten Erneuerungs- und Unterhaltskosten in Höhe von 1.260.000 €.

 

Neben der Kreuzungsvereinbarung erteilt der Gemeinderat auch sein Benehmen mit den vorgelegten Planungen zur Erneuerung der EÜ Hammerbachstraße mit einer Reihe von Auflagen, was die Durchführung der Arbeiten betrifft (Bauzeitenplan, Nachtarbeiten, Schutz von Anwohnern und Beweissicherung, Umleitungsverkehr).

Für Oktober 2019 wurde von der Bahn noch eine Anliegerversammlung zugesagt.

 

Bauhofneubau

Vom Planungsbüro Lindner wurde auf Basis der bisherigen Planung eine Kostenberechnung durchgeführt. Dazu wurden für die einzelnen Gewerke entweder Referenzpreise eingeholt oder Vergleichspreise aktueller Baumaßnahmen herangezogen. Die Gesamtkosten für den Neubau des Bauhofs (ohne Grundstückskosten) belaufen sich danach auf 1.300.000 €.

 

Wie vom Gemeinderat beauftragt wurden auch diverse Überlegungen zu Kosteneinsparungen angestellt. Eine Möglichkeit wurde bereits planerisch skizziert. Dabei würde der nördliche Trakt (Waschhalle und Werkstatt) als untergeordneter Baukörper in der Höhe deutlich zurückgenommen (Zwischendecke war hier nicht mehr geplant) und mit einem begrünten Flachdach versehen. Damit würden sich die Kosten für die Dachkonstruktion deutlich senken lassen. Diese Variante hätte zudem positive Effekte für die Regenwasserableitung (Puffer) und entspricht dem Umweltgedanken.

 

Eine weitere Option besteht in der Reduzierung der Hallentiefe von derzeit 15 auf 14 Meter. Diese Überlegungen hat der Gemeinderat jedoch verworfen.

Zur nächsten Sitzung soll eine detaillierte Ausarbeitung der Flachdachvariante vorgelegt werden. Ansonsten wird an der bisherigen Planung (Dimensionierung) festgehalten.

 

Kindergarten

Die Kosten für einen möglichen Neubau belaufen sich nach den ersten Hochrechnungen des Ing.-Büro Kruppa allein für die Kostengruppen 300 + 400 auf ca. 3.300 TEUR. BGM Hörmann informiert den GR über die zwischenzeitlich erhaltene Auskunft der Regierung, wonach dem Neubau als einzig wirtschaftliche Alternative der Vorzug zu geben ist. Eine Förderzusage ist damit nicht verbunden. Derzeit wird von der Verwaltung die europaweite Ausschreibung der Planungsleistungen vorbereitet, da die entsprechenden Schwellenwerte überschritten werden.

 

Auftragsvergabe Brückenhauptuntersuchungen

Der Gemeinderat genehmigt nachträglich die Auftragsvergaben für die turnusgemäße Brückenhauptuntersuchung der insgesamt 10 Brückenbauwerke in gemeindlicher Verantwortung zu einem Angebotspreis von ca. 8.000 €.

 

Auftragsvergabe Wasserleitung Hammerbachstraße

Der Auftrag für die Erneuerung der Hauptwasserleitung Hammerbachstraße (zwischen Kirchenstraße und Feldstraße) wird an die Firma Kellhuber, Eggenfelden zum Bruttoangebotspreis von 333.236 € als günstigster und zugleich wirtschaftlichster Anbieter erteilt.

 

Auftragsvergabe Regenüberlaufbecken Kläranlage

Der Auftrag für den Neubau eines Regenüberlaufbeckens an der Kläranlage und den Umbau vom Regenüberlaufbauwerk 2 und 3 wird an die Firma Kellhuber, Eggenfelden zum Bruttoangebotspreis von 844.824 € als günstigster und zugleich wirtschaftlichster Anbieter erteilt.

 

Gemeinderatssitzung vom 02.08.2018

 

Kommunaler Geschoßwohnungsbau

Herr Steffelbauer vom Büro X3 stellt eine Alternative zur bisherigen Planung vor. Diese sieht als Dachform ein Pultdach 7° bzw. 12° Neigung vor. Durch diese Dachform ließen sich 3 Vollgeschosse verwirklichen und der Wohnraum im OG gleichzeitig optimieren und aufwerten. Die Variante des Pultdaches sei sicherlich auch nicht teurer als die relativ aufwändige Konstruktion eines Satteldaches mit den erforderlichen Gauben. Auch die Giebelhöhe des Gebäudes würde damit leicht reduziert.

Die durchaus kontroverse Diskussion im Gemeinderat - einerseits die bessere Ausnutzung des Grundstücks und der höhere Wohnwert durch ein drittes Vollgeschoss mit Pultdach, andererseits die Befürchtung, dass sich der Baukörper mit dem Pultdach nicht in das Ortsbild einfügt – mündet in dem Auftrag an den Planer, die vorgelegte Alternative bezüglich Dachform und Grundrissen für das dritte Vollgeschoss nochmals zu überarbeiten.

Für die Energieversorgung des Gebäudes soll mit einem Fachplaner auch ein gemeinsames Konzept (z.B. Erdgas-BHKW) für alle kommunalen Gebäude im Ortskern untersucht werden.

 

Neubau Bauhof

Der Gemeinderat nimmt die vom Planungsbüro Lindner nach einem gemeinsamen Erörterungstermin von Bauausschuss, Bauhof, Verwaltung und Planer im Hinblick auf die funktionale Aufteilung überarbeitete Planung zur Kenntnis.

Da die ersten groben Kostenschätzungen über dem ursprünglichen Ansatz liegen, sollen in einem weiteren Gespräch mit dem Planer noch Kosteneinsparpotential ermittelt werden – an den Grundzügen der Planung wird jedoch festgehalten und die Verwaltung ermächtigt, auf dieser Planungsbasis die Planung im Landratsamt einzureichen.

 

Neubau Kindergarten

Der Gemeinderat beschäftigt sich seit Anfang des Jahres mit dem Thema „Brandschutz Kindergarten“. Eine Reihe von zum sofortigen Vollzug angeordneter Maßnahmen wie Auslagerung einer Gruppe in die Grundschule, Herstellung der zweiten Rettungswege, Erweiterung der Rauchmeldeanlage und Einbau von Flucht- und Rauchschutztüren wurden zwischenzeitlich umgesetzt und auch in einer Evakuierungsübung erprobt.

Um das Gebäude für eine längerfristige Nutzung als Kindergarten zu ertüchtigen wären weitere umfangreiche Maßnahmen, die letztendlich in einer Entkernung des Gebäudes mit Komplettsanierung münden würden, erforderlich.

Der Gemeinderat hat daher in der Sitzung vom 12.04.2018 den Beschluss gefasst, einen Neubau des Kindergartens als mögliche Alternative zu den erforderlichen Sanierungsmaßnahmen am bestehenden Kindergarten untersuchen zu lassen und dafür einen Planungsauftrag erteilt.

Derzeit werden die beiden Varianten gegeneinander abgeglichen und auch die grundsätzliche Förderfähigkeit mit der Regierung abgeklärt. Parallel dazu wurden Grundstücksverhandlungen für einen Alternativstandort aufgenommen.

Mit dem Landratsamt Erding konnte am 26. Juni für den Betrieb des Kindergartens eine Regelung für die Übergangsfrist bis zur Fertigstellung des Neubaus (mindestens 2 Jahre) getroffen werden. Noch am gleichen Tag wurde die Kindergarten- und Schulleitung über die Absichten informiert und am 17.07. erfolgte im Rahmen eines Elternabends auch die Information an die Eltern der Kindergartenkinder.

 

Mitfahrbankerl am Bahnhof Hörlkofen

Der Gemeinderat zeigt sich sehr angetan von dem Vorschlag am Bahnhof Hörlkofen ein sogenanntes Mitfahrbankerls aufzustellen und stimmt einstimmig dafür. Solche Mitfahrbänke sind in vielen Gegenden Bayerns schon gut etabliert und sollen die Möglichkeit für Jung und Alt schaffen, von A nach B zu kommen, in diesem Fall von Hörlkofen nach Walpertskirchen. Zielgruppe sind hier insbesondere Zugfahrer, die wegen der besseren Taktung am Bahnhof Hörlkofen aussteigen und dann nach Walpertskirchen wollen. Anstatt einen Abholdienst zu organisieren kann man sich künftig am Mitfahrbankerl einfinden und dort auf eine Mitfahrgelegenheit nach Walpertskirchen warten. Nachdem täglich ca. 2.000 Fahrzeuge die Straße von Hörlkofen nach Walpertskirchen nutzen, sollte es nicht allzu lange dauern, bis sich eine entsprechende Mitfahrgelegenheit bietet. Das Ganze funktioniert aber nur, wenn auch die Fahrzeuglenker mitspielen. Wenn sich alle daran halten, kann dieser mit ganz wenig Aufwand zu realisierende Mitfahrerservice ein Erfolg und eine feste und gern in Anspruch genommene Institution für die Bürger der Gemeinde Walpertskirchen werden.